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Other爱范儿Mon, 31 Aug 2026 10:49:36 +0000

Ein SUV, das Platz für das noch unentdeckte Leben junger Menschen bieten muss

Ein SUV, das Platz für das noch unentdeckte Leben junger Menschen bieten muss

Eine Wand, ein paar Aluminiumschienen, dazu Regalböden und Schrankelemente, die sich jederzeit montieren und umstrukturieren lassen –

Das ist das 606-Modulregal, das der renommierte deutsche Industriedesigner Dieter Rams in den 1960er Jahren für die Möbelmarke Vitsœ entwarf. Es wirkt wie ein schlichtes Regalsystem, ist in Wirklichkeit aber ein stetig erweiterbares Aufbewahrungssystem. Egal ob man umzieht oder mehr Besitztümer ansammelt – man muss es nicht austauschen, sondern passt die Anordnung einfach den neuen Bedürfnissen an.

Über sechzig Jahre später ist der Vitsœ 606 noch immer auf dem Markt. Dass er so lange Zeit überdauern konnte, liegt maßgeblich daran, dass der Designer Raum für „Veränderung“ gelassen hat. Schließlich können wenige Menschen in ihren Zwanzigern schon absehen, in was für einem Haus sie mit vierzig leben und wie ihr Alltag aussehen wird.

Diese Philosophie, „Raum für Veränderung zu lassen“, lässt sich auch auf Autos übertragen.

Das Leben junger Menschen ist noch lange nicht festgefahren: Heute sind sie Single, in ein paar Jahren vielleicht ein Paar; in diesem Monat entdecken sie die Fotografie für sich, und im Herbst nehmen sie das Radfahren auf. Das „erste Auto“, das sie auf diesem Weg begleitet, muss in den verschiedenen Lebensphasen unterschiedliche Funktionen erfüllen.

Die wahre Herausforderung bei der Entwicklung des „ersten SUVs für junge Menschen“ liegt also nie nur im Preis.

Das Auto muss zunächst optisch überzeugen und als Teil der Selbstexpression der jungen Generation dienen. Zweitens muss es praktisch genug sein, um spontan aufkommende Interessen und Pläne aufzunehmen. Noch wichtiger ist, dass es idealerweise Spielraum für zukünftige Veränderungen lässt.

Genau auf diese Überlegungen stützt sich das Design des Xpeng MONA L03. In der Vision von Xpeng geht er über die bloße Definition als „erstes SUV für junge Menschen“ hinaus.

Wie sollte das erste SUV für junge Menschen aussehen?

Wenn Automobilhersteller in der Vergangenheit über Verjüngung sprachen, setzten sie meist beim Visuellen an. Lebhafte Lackierungen, markante Linien, geschwärzte Sportpakete und ein großer Bildschirm im Innenraum ergaben zusammen den typischen „jungen“ Look.

Vier oder fünf Jahre назад mag dieser Ansatz noch funktioniert haben, doch die heutigen jungen Konsumenten stellen deutlich höhere Ansprüche.

Als erstes Auto im Leben taucht es täglich im Alltag auf: beim Pendeln zur Arbeit, beim Einkaufen oder bei Wochenendausflügen mit Freunden. Aus diesem Grund hat Xpeng beim Design des MONA L03 besonders viel Aufwand betrieben.

Obwohl der MONA L03 kompakt ausfällt, besitzt er eine flache und breite Karosserieproportion. Mit einem Verhältnis von Breite zu Höhe von 1,20 und einem Verhältnis von Reifendurchmesser zu Karosseriehöhe von 0,46 schwächen das flach abfallende Dach und die ausgestellten Radkästen die oft bei traditionellen SUVs vorherrschende Schwere deutlich ab.

Gleichzeitig reduzieren verdeckte Fensterstege, rahmenlose Türen, bündige Seitenscheiben und integrierte, halbverdeckte Türgriffe die visuelle Redundanz der Fahrzeugseite weiter.

Der MONA L03 legt zudem großen Wert auf die Einheitlichkeit der Außenhaut.

Die 1,1 Quadratmeter große Heckscheibe etwa verschmilzt mit der verdeckten D-Säule und sorgt für eine stärkere visuelle Kohärenz. Die Radläufe werden nicht, wie oft üblich, mit schwarzem Kunststoff verkleidet, sondern sind direkt als Blechstruktur integriert. Der Lackierung kommt ein 3C2B-Verfahren sowie ein hochglänzender Klarlack von BASF zum Einsatz, dessen Schichtdicke 50 bis 70 μm beträgt und damit rund 20 % über dem Durchschnitt der Preisklasse liegt.

Genau diese Details erzeugen gemeinsam das Gefühl von Raffinesse.

Dynamisch gezeichnete Crossover-SUVs sind auf dem heutigen Markt keine Seltenheit. Die flache und coupéhafte Form geht jedoch oft auf Kosten des Raums. Sie wirken auf Fotos geschmeidig und gestreckt, aber wenn man tatsächlich auf der Rückbank Platz nimmt, macht sich die beengte Kopffreiheit sofort bemerkbar – ein spürbarer Kompromiss im Design.

Xpeng hat dieses Problem bereits in der Entwicklungsphase des MONA L03 proaktiv angegangen.

Ein kurzer vorderer Überhang und ein langer Radstand geben dem Fahrgastraum mehr Platz, was zu einer Längsraum-Ausnutzung von 65,74 % führt. Entscheidend ist, dass die Dachlinie des MONA L03 hinter der B-Säule nicht abrupt abfällt. Xpeng hat den Wendepunkt der Dachlinie weiter hinten angesetzt, so dass er hinter den Köpfen der Fondpassagiere liegt.

Zugleich schaffen ein Panoramadach, ein verschlankter Dachquerträger und eine hochintegrierte Bodengruppen-Layout zusätzliche Kopffreiheit im Fond.

Den Daten zufolge erreicht die vertikale Raumhöhe im Fond des MONA L03 985 mm und übertrifft damit sogar Verbrenner-SUVs der oberen Mittelklasse wie den BMW X5L.

Dies ist für das „erste Auto junger Menschen“ von besonderer Bedeutung. Junge Nutzer mögen sich zwar anfangs von der Optik des MONA L03 angezogen fühlen, doch im Alltag der kommenden Jahre haben sie am häufigsten mit den Sitzen, dem Platzangebot sowie den Ablagen und dem Kofferraum zu tun.

Andererseits lässt sich der Raumbedarf junger Menschen nicht allein durch das Wort „groß“ definieren. Besonders lobenswert am MONA L03 ist, dass er bei relativ kompakten Außenabmessungen das Potenzial des Innenraums bestmöglich ausreizt.

Xpeng hat in der Kabine dieses Wagens 40 Ablagefächer vorgesehen, in denen allerlei Kleinteile ordentlich sortiert untergebracht werden können. Besonders hervorzuheben sind das zonierte Ablagedesign der Mittelkonsole und die kleinen Schubladen unter den Rücksitzen.

Auch für sperrige Gegenstände ist gesorgt: Der Kofferraum des MONA L03 bietet ein reguläres Volumen von 539 Litern, Platz für sechs 20-Zoll-Koffer. Bei umgeklappten Rücksitzen lässt er sich auf maximal 1640 Liter erweitern und bildet einen nahezu rechteckigen Raum von etwa 1,8 m × 1,5 m.

Unter der Woche ist er ein gut handhabbares, leicht zu parkendes SUV; am Wochenende schluckt er dann die sperrigen Gegenstände, die im Alltag selten benötigt werden. Genau das ist die Grundvoraussetzung, die das erste SUV eines jungen Menschen erfüllen sollte.

Wichtig: Das ist nur die Grundlage. Was junge Menschen brauchen, ist nicht zwingend ein absolut „großer Raum“, sondern vielmehr ein „flexibler Raum“, denn ihr Leben folgt keinem festen Muster.

Vom Raum zum Ökosystem: Der L03 eröffnet mehr Möglichkeiten für das Leben junger Menschen

In den letzten Jahren war der Begriff „Slash-Youth“ (junge Menschen mit multiplen Berufen und Interessen) sehr populär. Auch wenn er heute seltener fällt, unterliegen die Interessen der jungen Generation einem stetigen Wandel.

Vor einigen Jahren etwa war Camping der große Trend, in letzter Zeit sind Radfahren und Wandern in den Vordergrund gerückt. In diesem Prozess verändert sich der Aktionsradius, und folglich wandelt sich auch das, was im Auto transportiert wird.

Wenn ein Modell nur auf ein