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Retro-Mini-Laptop aus dem Jahr 1997: Ein Blick auf das Toshiba Libretto 50M

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Matrix-Auswahl 10. August 2026 12 Minuten Lesezeit | Autor:随便好啦 Retro-Digital-Enthusiast. Hauptupdates: Retro-Notizen/Wissenschaft. Unregelmäßige Updates: Strategien/Reisen. 12 Minuten Lesezeit. Matrix-Startseilen-Empfehlung: Matrix ist die Autoren-Community von Shao Shu Pai. Wir setzen uns für das Teilen echter Produkterfahrungen sowie nützlicher Erfahrungen und Überlegungen ein. Wir wählen regelmäßig die besten Matrix-Artikel aus, um die authentischsten Erlebnisse und Meinungen unserer Nutzer zu präsentieren. Die Artikel spiegeln die persönlichen Ansichten der Autoren wider; Shao Shu Pai nimmt lediglich leichte Anpassungen an Titeln und Layout vor. Die Veröffentlichung von Windows 95 Am 24. August 1995 veröffentlichte Microsoft offiziell Windows 95. Als ein „epochales“ Betriebssystem führte es erstmals das „Start“-Menü und die Taskleiste ein. Dank seiner „Benutzerfreundlichkeit“ und der „niedrigen“ Hardware-Anforderungen wurde Windows 95 ein großer Erfolg. Bis 1996 betrug die weltweite PC-Installationsbasis fast über 200 Millionen. Laut Statistiken von IDC und Dataquest belief sich die PC-Auslieferungsmenge auf etwa 68 bis 70,9 Millionen Geräte (davon etwa 12 Millionen Laptops, was einem Anteil von 16,9 % entspricht). Zu dieser Zeit war die Verbreitung von Computern bei weitem nicht so hoch wie heute, und die Unterkategorie der Laptops war ein Synonym für hohe Preise. Gleichzeitig waren Laptops damals nicht so leicht und tragbar wie heute. Beim tragbaren Notebook IBM ThinkPad 560 der damaligen Zeit wog es beispielsweise etwa 1,9 kg und lag in den USA bei einem Startpreis von etwa 2699 bis 4500 US-Dollar. Gleichzeitig forschte jedoch ein japanischer Hersteller an der Frage: Wie kann man die Grundfunktionen eines Laptops beibehalten und ihn gleichzeitig tragbarer machen als die damaligen Notebooks? Das Erscheinen des Toshiba Libretto 20 So entstand das Toshiba Libretto 20. Dies war die im April 1996 erstmals vorgestellte Mini-Laptop-Serie Libretto von Toshiba. Das Libretto 20 wog nur etwa 840 g, war jedoch mit einem 6,1-Zoll-Echtfarb-Display ausgestattet und verfügte über einen AMD 486DX4 (75 MHz) Prozessor, der das oben genannte Windows 95-Betriebssystem vollständig ausführen konnte. Nur 9 Monate nach der Veröffentlichung des Libretto 20 präsentierte Toshiba im Januar 1997 die dritte Generation der Libretto-Serie: die Libretto 50-Serie (Anmerkung: Die zweite Generation war das Libretto 30, das 1996 in Japan veröffentlicht und verkauft wurde). Die Libretto 50-Serie war die erste Modellreihe in Toshibas Mini-Laptop-Serie Libretto, die einen Intel-Pentium-Prozessor einsetzte. Zudem war sie einer der kleinsten Computer, die damals mit einem Intel-Pentium-Prozessor ausgestattet waren. Aber wussten Sie schon? Innerhalb der Libretto 50-Serie gab es ein Modell, das nie offiziell für den Außenvertrieb freigegeben wurde und zudem der erste Laptop der Libretto-Serie mit Touchscreen war. Dies ist genau das Gerät, das wir heute in unserer Ausgabe von „Retro-Notizen“ vorstellen: das Toshiba Libretto 50M. Bevor wir in die Nostalgie eintauchen, lassen Sie uns dieses etwas besondere Gerät näher betrachten. Laut einem offiziellen Fachartikel von Toshiba („Toshiba Review“, Vol. 53 No. 4, 1998) über den historischen Hintergrund des Libretto 50M wissen wir, dass das Libretto 50M ein speziell für die Meiji Mutual Life Insurance (das spätere Meiji Yasuda Life Insurance) entwickeltes, kundenspezifisches Unternehmensmodell (Business to Business) war. Das Libretto 50M wurde nicht für den allgemeinen Verkauf freigegeben. Dem Bericht zufolge wurden insgesamt etwa 40.000 Einheiten dieses speziellen Modells produziert und rund 40.000 Versicherungsvertretern von Meiji Life Insurance im gesamten Land Japan zur Verfügung gestellt. Worin unterschied es sich also von der regulär verkauften Libretto 50-Serie? Den offiziellen Berichten von Toshiba zufolge lag der größte Unterschied darin, dass das 50M erstmals Touchscreen-Unterstützung bot. Beim Libretto 50 kam ein 6,1-Zoll-TFT-Echtfarb-Display zum Einsatz (ohne Touch-Unterstützung, stattdessen mit einem Trackpoint ähnlich dem des ThinkPad an der rechten Seite des Bildschirms). Das speziell angefertigte Libretto 50M hingegen erweiterte das bestehende 6,1-Zoll-TFT-Echtfarb-Display um Touch-Funktionalität. Konkret handelte es sich um einen resistiven Touchscreen, wobei der Trackpoint auf der rechten Seite des Libretto 50 entfiel und durch einen Eingabestift (Stylus) ersetzt wurde. Was genau ist ein resistiver Touchscreen? Ganz einfach: Die Oberfläche des Bildschirms besteht aus zwei leitfähigen Schichten, die durch einen winzigen Spalt getrennt sind. Wenn man mit einem harten Gegenstand darauf drückt, wölbt sich die obere Schicht nach unten und berührt die untere, woraufhin das System die Koordinaten des Berührungspunkts berechnen kann. Es basiert also auf physischem Druck und nicht auf der Körperstatik. Aus diesem Grund ist eine präzise Bedienung nur mit dem Fingernagel oder einem Stylus möglich. Zusätzlich zum neuen resistiven Touchscreen unterstützte das Libretto 50M laut offiziellen Angaben erstmals auch PowerON-Laden (das Aufladen des Laptops während des laufenden Betriebs). Damit sind wir am Ende des historischen Teils über das Libretto 50M angelangt. Lassen Sie uns nun, nach fast 29 Jahren, anhand meiner Bilder und Texte gemeinsam einen praktischen Blick auf diesen antiken Mini-Laptop werfen. Die Spezifikationen des Libretto 50M Das 50M ist eigentlich fast identisch mit dem regulär verkauften Libretto 50: CPU: Intel Pentium 75 MHz 32 MB RAM (16 MB Onboard und 16 MB Erweiterung) (Anmerkung: Das Libretto 50 hat standardmäßig nur 16 MB; die Serie unterstützt maximal 32 MB) Etwa 810 MB 2,5-Zoll-Festplatte, Schnittstelle ist...